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Die Geschichte der Fleckle

Aus Erinnerungen an Brauchtum, an frühere Gepflogenheiten, entstand 1982 auf Initiative der „Donzdorfer Hausfrauen“ die erste Donzdorfer Narrenzunft.
Die „Schwäbische Narrenzunft Donzdorfer Fleckle e.V.“
Das Häs besteht aus rot-gelb-grünen Filzflecken. Dazu gehören die Narrenrollen, die Holzmaske
und der „Kohlöffel“ (Kochlöffel).
Das Häs wurde selbst entworfen und wird von den Mitgliedern heute noch selbst gefertigt.
Dafür werden über 1500 Filzflecken benötigt.

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Man erinnert sich daran, dass die Donzdorfer Bevölkerung einstmals Leibeigene
der Grafen von Rechberg und Rothenlöwen waren. Töchter bessergestellter Leibeigener durften in
der Schlossküche der Grafen von Rechberg und Rothenlöwen das Kochen erlernen.
Damit sie von den anderen unterschieden werden konnten, bekamen sie einen „Kohlöffel“.
An die Befreiung aus der Leibeigenschaft soll das fröhliche Gesicht der Holzmaske erinnern.

Im Häs findet man die Donzdorfer Stadtfarben Rot und Gelb wieder.
Das Grün spricht für die Natur des schönen Lautertals.

Höhepunkt im Vereinsleben der Narrenzunft Donzdorfer Fleckle e.V. ist der
traditionelle Narrensprung, der immer am 1. Sonntag nach Dreikönig stattfindet.
Der Narrenruf lautet:

Fleckle hopf, Fleckle hopf, Fleckle hopf hopf hopf